HANDBALL
 

 
AKTUELLES
 
  Handball
Spielberichte & Aktuelles
 
23.01.2012

Westlausitzliga Frauen am 14.01.2012

Königswarthaer SV – VfB 1919 Bischofswerda II.    21:16 (12:11)

Jahresauftakt 2012 geglückt

Verrückte Handballwelt in der Westlausitzliga zum Rückrundenauftakt. Der Tabellenletzte aus Königsbrück bezwang in eigener Halle den bis dato Verlustpunkt freien Tabellenführer Oberlichtenau mit 19:16. Und auch der Tabellenzweite, der SV Steina, hatte beim 16:14-Heimsieg gegen den Vorletzten Pulsnitz 2. erhebliche Mühe. Als Tabellensechster mit nun 6:10 Punkten hat der KSV nur 2 Pluspunkte weniger auf dem Konto als der Dritte, der SC Hoyerswerda 2. Für die restlichen Spiele in der Westlausitzliga ist also für Spannung gesorgt.
Wie der KSV in den kommenden Wochen jedoch den verletzungsbedingten Ausfall von Stammtorhüterin Katarina Schmiegel verkraften wird, bleibt abzuwarten. Im Spiel gegen die zweite Vertretung des VfB Bischofswerda konnte jedenfalls eine trotz Grippe geschwächte Carmen Huml den Ausfall vergessen machen. Carmen ist zwar mit einem ungeheuren Erfahrungsschatz ausgestattet, aber eben nicht mehr die Jüngste. Das soll keineswegs abwertend klingen, eher als Würdigung ihrer nach wie vor klasse Leistungen.
Der KSV begann die Partie gegen Bischofswerda konzentriert und gab die erste Führung im Spiel durch Janet Kloß über die gesamte Spielzeit nicht mehr aus der Hand. Die KSV-Sieben legte ständig vor, doch die Gäste blieben zumindest in der ersten Halbzeit auf den Fersen. Vornehmlich im Angriff zeigte der KSV eine fast optimale Wurfausbeute. Hinzu kam ein variables Angriffsspiel mit schönen Kombinationen. Ausdruck dessen war die erfreuliche Tatsache, dass sich bis zum Pausenpfiff alle eingesetzten Feldspielerinnen als Torschützen auszeichnen konnten. Das der KSV im ersten Durchgang nicht weiter enteilen konnte, lag auch an einigen Konzentrationsfehlern in der Abwehrarbeit, der den Gästen mehrere einfache Tore gestattete. Aber auch der mehrmalige Ausgleich verunsicherte die Mannschaft keinesfalls, denn auf jeden Treffer der Bischofswerdaer Frauen hatte der KSV eine Antwort parat.
Die KSV-Sieben setzte auch im zweiten Abschnitt den positiven Aufwärtstrend der letzten Wochen fort. Zu keiner Zeit des Spiels war eine länger andauernde Schwächephase zu erkennen. Denn nach der Pause zog der KSV auf 17:11 davon. Auch ein vergebener Siebenmeter brachte die Mädels nicht von ihrer Linie ab. Mit solider Abwehrarbeit und durchdachten Spielzügen wurde die Bischofswerdaer Abwehr nach Belieben ausgehebelt. Die Gäste hatten nichts mehr entgegen zu setzen. Carmen Huml im Tor steigerte sich und konnte sich einige Male auszeichnen.

Durch Unstimmigkeiten zwischen dem Schiedsrichterkollektiv und dem Kampfgericht wurde dem KSV ein regulär erzielter Treffer aberkannt und das Endergebnis korrigiert. Das tat der ansonsten guten Stimmung beim wieder zahlreichen Anhang des Königswarthaer Handballs keinen Abbruch. Denn erneut waren einige Zuschauer trotz der ungewöhnlichen Anwurfzeit und dem nach wie vor unausweichlichen Heimspielort in Bautzen in die Mehrzweckhalle am Sorbischen Schulzentrum beim jederzeit verdienten Sieg der KSV-Damen dabei.


Der Königswarthaer SV spielte mit:
Carmen Huml,

Fanny Saager (3), Janet Kloß (3), Jana Scholz (3), Luisa Ruzicka (0/1), Lysann Schulze (4), Anne Pradel (4), Sandra Scholz (1/1), Linda Fallant (1)

                                                                                          fred scholz
12.01.2012

Nachtrag vom Bezirkspokal-Viertelfinale am 17.12.2011

Königswarthaer SV – HV SW Sohland   20:14 (10:8)

Versöhnlicher Jahresabschluss

Mit dem Einzug ins Halbfinale des Bezirkspokals hatte sich die Frauenhandballmannschaft des KSV ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bereitet. Nach zuletzt wenig erfreulichen Resultaten in der Westlausitzliga mit dem 17:20 gegen Obergurig und dem Aus im Kreispokal gegen Oberlichtenau (17:18) sollte dieser Sieg gegen den HV Sohland über den Jahreswechsel hinaus für den nötigen Auftrieb sorgen.
Obwohl die Gäste ersatzgeschwächt antraten, sollte das den verdienten Sieg des KSV in keinster Weise schmälern, anerkannte auch Gästetrainerin Katja Westerbeek. Die Sohlander Frauen, in der laufenden Ostsachsenliga nach 10 Spielen mit Null Punkten abgeschlagen am Tabellenende, konnten im ersten Durchgang noch gut mithalten und Dank einer starken Torfrau einige Treffer des KSV verhindern.

Die KSV-Sieben beendete eine über weite Strecken überzeugende 1. Halbzeit mit einem 2-Torepolster. Auch dank einer ungewöhnlich 100%igen Siebenmeter-Erfolgsquote. Beide Siebenmeter wurden zu Toren genutzt und konnten die Überzahl von drei erfolgreichen Siebenmetern der Gäste fast ausgleichen.
Der KSV ließ die Gäste beim 2:3 auch nur einmal in Führung gehen und hatte auf jeden Treffer der Sohlander die passende Antwort parat.
Zum Glück überstand der KSV die obligatorische kritische Phase nach Wiederbeginn. Der KSV konnte auch eine Überzahl bei einer Zweiminutenstrafe der Sohlanderinnen nicht zu einer Vorentscheidung im Spiel nutzen. Auf beiden Seiten wurde hektisch und unkonzentriert abgeschlossen, so dass die Führung des KSV dennoch Bestand hatte. Katarina Schmiegel im Tor des KSV wurde in der zweiten Halbzeit immer besser, entschärfte beim Stand von 11:10 einen Siebenmeter der Gäste und verhinderte so eine mögliche Wende im Spiel. Von diesem Zeitpunkt an zog die KSV-Sieben Tor um Tor davon und gestattete den konditionell abbauenden Gästen nur noch je 2 Tore aus dem Spiel heraus und vom Siebenmeterpunkt. Dank einer sich stabilisierenden Abwehr und einer schnell reagierenden Torfrau konnte der KSV schnelle Gegenstöße spielen und auch erfolgreich abschließen. Drei blitzsaubere Kontertore brachten einen 4-Tore-Vorsprung und zogen den fairen Gästen den Nerv. Am Ende gewann der KSV verdient mit 20:14.
Während im ersten Durchgang Sandra Scholz und Fanny Saager mit je 2 sowie Luisa Ruzicka und Anne Pradel mit je 3 Toren die erfolgreichsten Werferinnen des KSV waren, erzielten Anne Pradel mit 2 und Fanny Saager mit 4 Toren die meisten Treffer in Halbzeit zwei.

Der Königswarthaer SV spielte mit:

Katarina Schmiegel, Carmen Huml,

Janet Kloß (1), Jana Scholz, Fanny Saager (6),
Luisa Ruzicka (2/1), Sandra Scholz (2/1), Lysann Schulze (1), Linda Fallant (1), Anne Pradel (5)

                                                                                          fred scholz
20.11.2011

Handball-Westlausitzliga- Frauen

SV Steina 1885 – Königswarthaer SV     17:14 (10:6)

Kämpferische Einstellung hat gestimmt

Das Spiel am vergangenen Sonntag wurde wegen der Hallenbelegung in Bautzen kurzfristig gedreht, so dass die Frauen des KSV bei der SV Steina in Pulsnitz antreten mussten. Die vergangenen Partien der letzten Jahre waren immer heiß umkämpft. So war es auch dieses Mal. Nur mit dem Unterschied, dass die Steinaer Frauen in diesem Spiel mit einigen unfairen Mitteln zum Erfolg kommen wollten, was die Schiedsrichter nicht mit der nötigen Schärfe ahndeten.
Wie so oft in den letzten Spielen begann die KSV-Sieben konzentriert und mit dem nötigen Selbstvertrauen. In der Anfangsviertelstunde stand die Deckung recht sicher und im Angriff wurden die sich bietenden Chancen (I. Jokusch, L. Schulze, A. Pradel (2)) genutzt. Steina wirkte im Angriff zerfahren und ohne Struktur. Das änderte sich nach Positionsumstellungen, denn nun bekam der KSV den Gegner nicht mehr in den Griff und leistete sich auch in der Offensive Unkonzentriertheiten. Die Gastgeber übernahmen mit einem Zwischenspurt die Initiative und warfen 6 Tore in Folge. Der KSV hatte wie in den voran gegangenen Spielen plötzlich den Faden verloren und erneut eine kleine Vorentscheidung im Spiel zugelassen. S. Scholz, mit 4 Toren die erfolgreichste Werferin des KSV, konnte zwar noch einmal auf 6:8 verkürzen, doch Steina erhöhte noch vor der Pause auf 10:6.
Dennoch hatte der KSV das Spiel noch längst nicht verloren gegeben und so brachten die Tore von L. Schulze (2) und L. Ruzicka die KSV- Sieben auf 2 Tore Differenz heran. Der Gastgeber spürte den Aufwärtstrend des KSV und versuchte mit erhöhtem Körpereinsatz, oftmals am Rande der Unfairness, das Spiel wieder an sich zu reißen. Die Spielerinnen des KSV wurden sicherlich auch dadurch beeindruckt, denn mit zwei hintereinander vergebenen Siebenmetern wurde die Chance zum Ausgleich nicht genutzt. Steina hingegen vergrößerte den Abstand wieder auf 4 Tore Differenz. Doch C. Huml parierte den dritten Strafwurf der Gastgeber und gab noch einmal das Signal zur Aufholjagd. I. Jokusch und F. Saager mit blitzsauber abgeschlossenen Kontertoren machten wieder Hoffnung. Jedoch unterband die Steinaer Mannschaft den Spielfluss des KSV erneut mit harten Körperattacken und brachte den 3- Tore- Vorsprung über die Zeit. C. Huml parierte in den Schlusssekunden noch einen Siebenmeter, so dass es beim 14:17 aus KSV-Sicht blieb.

Fazit: Wenn der KSV konzentriert über 60 Minuten gespielt hätte, wäre auch in diesem Spiel mehr möglich gewesen.

Der Königswarthaer SV spielte mit:

Katarina Schmiegel, Carmen Huml,
Fanny Saager (1), Luisa Ruzicka (1), Sandra Scholz (4), Marlen Fiebig, Jana Scholz (1), Lysann Schulze (3), Anne Pradel (2), Ines Jokusch (2)

                                                                                        fred scholz
05.11.2011

Handball- Westlausitzliga- Frauen

Königswarthaer SV – SC Hoyerswerda II.    13:24 (4:12)

Erneute Heimpleite

Der KSV begann die Partie zielstrebig und selbstbewusst und führte durch J. Kloß und L. Schulze zwei Mal. Leider folgte danach eine Phase im Spiel des KSV, die kaum zu erklären ist. Ganze 10 Minuten gelang der KSV-Sieben so gut wie gar nichts. Die Gäste bestraften mit zunehmender Spielzeit zu lasches Deckungsverhalten mit variablem Angriffsspiel und schön heraus gespielten Toren. Mangelndes Durchsetzungsvermögen und Abspielfehler im Angriff des KSV führten immer wieder zu schnellem Umkehrspiel, welches der SC hervorragend umsetzte. Nach 6 Toren in Folge für die Gäste konnte der KSV die Torflut endlich eindämmen und wieder etwas Ruhe in die eigenen Reihen bringen.
Die Auszeit der Trainer gab den Mädchen wieder neuen Mut. Dennoch gelang lediglich S. Scholz mit zwei schönen Einzelleistungen Zählbares. Das sonst so erfolgreiche Konterspiel des KSV kam im Spiel gegen die Reserve des SC Hoyerswerda im ganzen Spiel nicht einmal zum Tragen. Auch weil die beweglicheren Gäste mit konsequentem Zug zum Tor und schnellem Rückzugsverhalten das erfolgreiche Konterspiel unterbanden.
Der SC Hoyerswerda ließ es in der 2. Halbzeit etwas ruhiger angehen, erzielte jedoch noch in Unterzahl agierend die ersten beiden Treffer nach Wiederbeginn. Danach besannen sich die KSV-Frauen auf ihre kämpferischen Tugenden. Attackierten die gegnerischen Angreiferinnen energischer und agierten im Angriff mit mehr Ideen. Mit 3 Toren in Folge konnte die KSV- Sieben erstmalig wieder auf 7 Tore verkürzen. Dennoch ließ der SC in keiner Phase des Spiels die Kontrolle vermissen und hatte auf jedes Tor des KSV eine Antwort parat. Gegen Ende der Partie zogen die Hoyerswerdaer das Tempo noch einmal an und schraubten das Endresultat auf einen 11-Tore Vorsprung.

Fazit: Die KSV-Mädchen können es besser, auch wenn es gegen solche Gegner, wie Oberlichtenau und Hoyerswerda II., schwer ist, sich zu behaupten. Dennoch könnten mit mehr Engagement und Willenskraft spielerische Nachteile ausgeglichen werden.

Der Königswarthaer SV spielte mit:
Katarina Schmiegel,

Janet Kloß (1), Fanny Saager (2), Luisa Ruzicka (2), Sandra Scholz (3), Jana Scholz (1), Lysann Schulze (1), Anne Pradel (1), Linda Fallant (2)

                                                                                      fred scholz
09.10.2011

Handball- Westlausitzliga- Frauen

HSV 1923 Pulsnitz II. – Königswarthaer SV    9:18 (7:11)

Souveräner Auswärtssieg

Die Frauenhandballmannschaft des KSV hat ihr selbsternanntes Versprechen, am 3. Spieltag die ersten Punkte einzufahren, souverän in die Tat umgesetzt. Bei der 2. Vertretung des HSV 1923 Pulsnitz errang die Mannschaft einen ungefährdeten 18:9-Erfolg auf fremdem Parkett. Die Gastgeber vermochten lediglich in der ersten Viertelstunde mitzuhalten. Bis zum 5:4-Zwischenstand führten jeweils die Pulsnitzer Damen. Ab Mitte der ersten Halbzeit drehte der KSV das Spiel mit drei Toren in Folge. Besonders auffällig im Spiel der KSV-Damen war die konsequente und aufmerksame Deckungsarbeit sowie das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. So konnten 8 von 11 Toren der ersten Halbzeit nach schnellem Umkehrspiel erzielt werden.
Der KSV nahm den Schwung aus Halbzeit eins auch in den zweiten Durchgang mit und klärte mit drei Toren in Folge die Fronten frühzeitig und erzielte damit im Spiel eine kleine Vorentscheidung. Jedoch kehrte danach im Angriff der alte Schlendrian wieder ein. Fehlendes Durchsetzungsvermögen und Ungenauigkeiten beim Torwurf führten zu einer minutenlangen Torflaute. Da aber die Gastgeber mit ihrer Chancenverwertung ebenso sündigten, drohte der Auswärtssieg des KSV zu keiner Zeit des Spiels in Gefahr zu geraten. Mit vier weiteren Toren zum ungefährdeten 18:9 konnte auch das negative Torverhältnis etwas aufgebessert werden. Erfreulich für das Trainergespann ist sicherlich die Tatsache, dass sich von den Feldspielerinnen bis auf Spielertrainerin I. Jokusch, die nur eine kurze Einsatzzeit hatte, alle in die Torschützenliste eintragen konnten. Auch Ersatztorfrau C. Huml leistete mit einem gehaltenen Siebenmeter ihren Beitrag zum am Ende auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg.

Der Königswarthaer SV spielte mit:
Katarina Schmiegel, Carmen Huml,

Janet Kloß (3), Sandra Scholz (1), Jana Scholz (2), Fanny Saager (3), Anne Pradel (3), Luisa Ruzicka (1), Lysann Schulze (3/1), Linda Fallant (1), Ines Jokusch

                                                                                         fred scholz
10.10.2011
D-Jugend in der Westlausitzliga 2011/2012

Ein Drittel der Saison ist mit dem 6. Spieltag der D-Jugend schon vorbei. Die Westlausitzliga in der D-Jugend besteht aus vier Mannschaften (Königswartha, Bautzen, Pulsnitz und Rödertal). Es finden 18 Spiele statt. Damit treffen wir sechsmal auf jede der gegnerischen Mannschaften.

Für die D-Jugend (Jahrgang 1999/2000) sind eigentlich elf Spielerinnen beim Königswarthaer SV spielberechtigt. Jedoch spielen acht davon vorrangig in der C-Jugend. Damit war bisher an jedem Spieltag eine andere Mannschaft in der D-Jugend auf dem Spielfeld. Es mussten sogar schon einige E-Jugend-Spielerinnen aushelfen, um wenigstens am Spieltag mit acht Spielerinnen, also einer Auswechselmöglichkeit, anzutreten. Die Ergebnisse sind allerdings beachtlich. Nach einem Drittel der Spiele haben wir von sechs Spielen drei gewonnen und somit 6:6 Punkte. Das Torverhältnis (-13) mit 88 Toren und 101 Gegentoren ist noch verbesserungswürdig. Die letzten Spiele geben dafür Hoffung, da eine Steigerung spürbar zu sehen ist.

Einen Dank an alle Spielerinnen, die bisher bereit waren den Spielbetrieb der D-Jugend des Königswarthaer SV zu ermöglichen.

Für den Königswarthaer SV spielten bisher in der D-Jugend:
Anne Schmiedel (6x), Lena Schmidt (6x), Emilia Walter (6x), Theresa Grohmann (6x), Milena Rebhan (6x), Pauline Schieber (6x), Helene Nakonz (4x), Anna-Luisa Noack (4x), Anna Schindler (3x), Lisa Schmiedel (1x), Leonore Lehnig (1x), Theresa Schleckrich (1x)
                                                                               Daniel Schmiedel
07.10.2011
Handball-Westlausitzliga-Frauen

Königswarthaer SV – SG Oberlichtenau  17:28 (9:13)

Wieder keine Punkte

Nachdem die Auftaktpartie der Handballsaison 2011/2012 in Bischofswerda bereits verloren ging, gab es auch auf „heimischem Parkett„ in Bautzen gegen die Gäste aus Oberlichtenau nichts Zählbares. Gewarnt waren die KSV- Damen durch den Punktspielstart ihres Gegners beim Königsbrücker SV allemal. Der KSV steigerte sich gegenüber der blamablen Vorstellung in „Schiebock„ gewaltig und konnte die Partie zumindest in der Anfangsphase weitestgehend offen gestalten. Allerdings agierten die Gäste ab Mitte der ersten Halbzeit entschlossener und zogen mit 7 Toren in Folge davon. Von den Königswarthaer Frauen war in dieser Phase des Spiels wenig Positives zu sehen. Technische Fehler und überhastet abgeschlossene Angriffe führten zum zwischenzeitlichen deutlichen Rückstand. Gegen Ende des ersten Durchgangs konnte der KSV den Rückstand auf 4 Tore verkürzen.
Die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit bestimmte die KSV-Sieben und kam sogar beim 11:13 und 12:14 bis auf 2 Tore heran. Mit einer aufmerksameren und energischeren Abwehrarbeit wäre sogar noch mehr drin gewesen. Danach übernahmen die Gäste immer mehr die Initiative und schraubten das Ergebnis mit zunehmender Spielzeit auf 11 Tore Differenz in die Höhe.
Schade, dass das Schiedsrichterkollektiv ein von beiden Seiten fair und auf gutem Niveau geführtes Handballspiel mit einigen unnötigen Zeitstrafen in der Endphase der Begegnung „zerpfiffen„ haben und eben nicht ihren Beitrag zu einem gutklassigen Spiel beigetragen haben. An der Niederlage des KSV änderte diese Tatsache zweifellos nichts, jedoch fiel die Niederlage ein, zwei Tore zu hoch aus. Dennoch haben die Frauen des KSV über weite Strecken der Partie überzeugt und können mit diesem Selbstbewusstsein die nächsten Partien in Angriff nehmen.
Am Sonntag, den 9. Oktober gibt es bereits in Pulsnitz ab 13.00 Uhr die Möglichkeit das Punktekonto aufzubessern.

Der Königswarthaer SV spielte mit:
Katarina Schmiegel, Carmen Huml
Janet Kloß (2), Fanny Saager (3/1), Luisa Ruzicka (1), Lysann Schulze (1), Sandra Scholz, Jana Scholz (1), Linda Fallant (2), Anne Pradel (5/1)
                                                                                        fred scholz
05.10.2011

Erster Spieltag als C-Jugend in der Westlausitzliga

HV Schw.-W. Sohland (Spree) - Königswarthaer SV  5:7 (2:6)


Die neue Saison für die Mädchen der C-Jugend begann, am 18.09.11, mit einem (knappen) Sieg. Das erste Spiel, ohne Manndeckung war sichtlich eine große Herausforderung, die unsere Mädels nicht schlecht gemeistert haben.
Zum Anfang der ersten Halbezeit mussten sich erst einmal alle sammeln und ausprobieren, wie Sie denn mit der neuen Spielvariante klar kommen. Die Sohlander Mädchen kamen nur schwer durch die Deckung und versuchten es von hinten, aber unsere Torfrau Greta Lehnig hielt stand. Im zweiten Teil der ersten Hälfte, habe ich als Trainer, nicht schlecht gestaunt. Es wurden viele Konter gespielt, die auch sicher verwandelt wurden, durch Sellina Klämmt und Sophie Schulze. Somit ging die KSV-Sieben mit einer 2:6 Führung in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit war zum großen Teil wieder nur Standhandball, von der Bank aus, zu beobachten. Einige Mädchen, die sonst sehr zurückhaltend sind, haben sich getraut auf’s Tor zu werfen, wie z. B. Theresa Grohmann oder Anna Schindler. Die Angriffe der Mädchen waren nicht schlecht gespielt, nur wurde es zum Ende der zweiten Hälfte sehr hektisch und die Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen und somit gingen leider viele Bälle über das Tor oder genau in die Arme der gegnerischen Torfrau. Zu unserem Glück vergab Sohland seine Chancen und wir konnten das Spiel mit 5:7 für uns gewinnen.

Der Königswarthaer SV spielte mit:
Greta Lehnig, Sophie Schulze, Lea-Sophie Richter, Sellina Klämmt, Lena Schmidt, Milena Rebhan, Anna Schinder, Theresa Grohmann, Lena Zschiesche, Anne Zschiesche

Die nächste Möglichkeit auf einen Sieg haben wir am 09.10.2011 um 11.30 Uhr in der Sporthalle in Pulsnitz.

Um 13.00 Uhr stehen sich dann die Frauen des HSV 1923 Pulsnitz II. und des Königswarthaer SV gegenüber.

                                                                                             S. Scholz
28.09.2011

Das erste Heimspiel dieser Saison findet am Sonntag, den 02.10.11 um 13 Uhr in Bautzen "Sorbisches Begegnungszentrum" statt. Infos

Der Gegner hat sein 1. Punktspiel mit einem Kantersieg (27:9) gegen unseren letzten Pokalkontrahenten, den SV Lok Königsbrück, beendet. Da die Handballdamen des KSV ihr erstes Punktspiel in Bischofswerda verloren, sind die Sportlerinnen aus Oberlichtenau damit klarer Favorit.

Sonntag, 02.10.2011 / 13.00 Uhr
Königswarthaer SV - SG Oberlichtenau
 
04.09.2011

Der letztjährige Finalgegner wurde in seiner eigenen Halle mit 20:11 vom Parkett gefegt. In der ersten Halbzeit war es zwar etwas mühselig, aber dafür in der zweiten um so triumphierender und konzentrierter.

Der Königswarthaer SV spielte mit:

M. Scholz (im Tor als "Notlösung"),

S. Scholz, J. Scholz, F. Saager, L. Schulze, M.-L. Auras, L. Fallant, S. Kaufmann, L. Ruzicka und M.Fiebig.

 
26.05.2011

Am Sonntag, den 22.05.11 um 14.00 Uhr fand das Finale des Kreispokales Westlausitz 2010/11 in Pulsnitz statt.

Leider klappte es diesmal für unsere Damen nicht mit dem großen Erfolg.

Königswarthaer SV  -  SV Lok Königsbrück   11:14  (6:7)

Lesen Sie den Spielbericht.

 
16.05.2011
E-Jugend – Erste Saison im Spielbetrieb


Im vorigen Jahr entschieden wir uns, mit den jüngsten Handballerinnen des KSV im Punkspielbetrieb 2010/2011 der E-Jugend weiblich in der Westlausitzliga teilzunehmen.

Für die E-Jugend sind Spielerinnen der Jahrgänge 2000 und 2001 spielberechtigt. Jedoch war es nicht möglich, aus Königswartha und Umgebung eine komplette Mannschaft zusammenzustellen. Zu Beginn der Saison waren Spielerinnen der Jahrgänge 2000 bis 2003 in unserer E-Jugend aktiv. Als zusätzliche Trainerin stieg Heidrun Schieber ein.

Die ersten Spiele nutzen wir, um Erfahrungen im Spielbetrieb zu sammeln und verloren diese erwartungsgemäß. Für unsere jüngsten Spielerinnen war es besonders schwer, gegen drei bis vier Jahre ältere Gegenspielerinnen zu bestehen. Doch fleißiges Training und ein Neuzugang zum Jahreswechsel verschaffte uns die Möglichkeit, mit den anderen Mannschaften auf Augenhöhe Handball zu spielen.

Die Steigerung ist beachtlich: bis Februar 2011 nur Niederlagen, im März dann das erste Unentschieden und danach noch drei Siege. Das Saisonfinale in Hoyerswerda verlief für uns etwas unglücklich, so dass in zwei sehr engen Spielen (9:13 und 15:16) kein weiterer Sieg heraussprang. Die E-Jugend erreichte in der ersten Saison den 8. Platz und damit nicht den letzten Platz in der Westlausitzliga.

Einen Dank an die jüngsten Handballerinnen des KSV für ihren Einsatz und Ergeiz bei den Spielen und im Training.
                                                                              Daniel Schmiedel
21.04.2011

Westlausitzliga 2010/2011 - Letzter Spieltag am 16.04.2011

SV Lok Königsbrück – Königswarthaer SV   13:9 (3:4)

Vizemeistertitel geht an den KSV

Glückwunsch dem neuen Westlausitzmeister - SV Steina

Die Hoffnung des KSV auf eine erfolgreiche Titelverteidigung platzte am vorletzten Wochenende, als Tabellenführer Steina sein letztes Punktspiel gegen Königsbrück mit 25:20 gewann und sich für die Halbfinalniederlage im Westlausitz-Kreispokal revanchierte. Möglicherweise hatten die Königsbrücker Damen alle Kraft in den Kreispokal investiert, da sie im Meisterschaftsrennen bereits chancenlos waren. Für den KSV war jedoch die Niederlage gegen Steina ausschlaggebend für den Titelkampf, denn damit hatte man im direkten Vergleich mit dem neuen Titelträger nur einen Punkt geholt.
Somit ging es für beide Mannschaften im letzten Meisterschaftsspiel um die „goldene Ananas“, da keine Rangverbesserung möglich war und die Reihenfolge im Titelkampf bereits feststand. Für beide Mannschaften war es jedoch die Generalprobe für das am 22. Mai stattfindende Westlausitz-Pokalfinale, denn dann stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Der Gastgeber, wie auch der KSV konnte also ohne großen Druck aufspielen. Beide Mannschaften wollten aber dennoch alles geben für einen positiven Meisterschaftsabschluss.
Trainerin Monika Scholz nutzte trotzdem die Gelegenheit, der so genannten 2. Reihe sowie den Nachwuchsspielerinnen längere Einsatzzeiten zu gewähren. So war es auch nicht verwunderlich, dass durch fehlende Harmonie und Abstimmungsprobleme im Abwehrverhalten dem Gastgeber oftmals einfache Tore gelangen. Aber der KSV sündigte auch im auslassen bester Wurfmöglichkeiten oder scheiterte an einer hervorragend haltenden Torhüterin der Königsbrücker Sieben. Katarina Schmiegel im KSV-Tor stand ihrer Gegenüber in keinster Weise nach. Da auch die Gastgeber übernervös und überhastet im ersten Durchgang agierten, Fehlwürfe in Serie produzierten, überraschte der 4:3-Halbzeitstand des KSV keineswegs.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der KSV auf 5:3. In der sich anschließenden Schwächephase der KSV-Sieben erzielte der Gastgeber 5 Tore in Folge und machte aus einem 2-Tore-Rückstand eine 3-Tore-Führung. Danach besann sich der KSV wieder auf seine kämpferischen Tugenden, arbeitete energischer in der Abwehr und holte Tor um Tor bis zum 9:10 auf. Doch dann verließen den KSV erneut die Kräfte. Die Königsbrücker hatten in der Schlussphase der Begegnung die größeren Kraftreserven und das nötige Glück.

Königswarthaer SV:

Katarina Schmiegel, Carmen Huml,

Katja Scholz, Sandra Scholz (3/1), Janet Kloß (1), Anne Pradel (1), Marie- Luise Auras (1), Fanny Saager (2), Marlen Fiebig, Jana Scholz, Sandra Kaufmann, Linda Fallant, Luisa Ruzicka (1)

                                                                                      fred scholz
30.03.2011
Königswarthaer SV – VfB Bischofswerda II.     23:12   (12:4)

KSV deklassiert seinen Gegner

Ein wahres Feuerwerk brannte die Frauenhandballmannschaft des KSV gegen die Reserve des VfB Bischofswerda in ihrem vorletzten Punktspiel der Saison ab. Die KSV-Sieben wahrte damit ihre Minimalchance, den Kreismeistertitel doch noch zu verteidigen. Denn Spitzenreiter Steina verlor seine Halbfinalbegegnung gegen jene Königsbrücker Mannschaft deutlich mit 13:20, gegen die sie das letzte Punktspiel bestreiten müssen. Sollte der nun feststehende Pokalfinalgegner Königsbrück das Zünglein an der Waage sein. Am kommenden Wochenende steigt das vorentscheidende Spiel in Laußnitz (Königsbrück – Steina), bevor am 16.04 2011 auch der KSV die Hürde Königsbrück noch überspringen muß. Für Spannung ist also gesorgt, denn auch ein Punktverlust würde den KSV bei besserem Torverhältnis in Vorhand bringen. Dazu trug auch die Begegnung am vergangenen Wochenende in der Turnhalle der Daimler- Schule bei. Der KSV musste erneut sein Heimspiel in Bautzen austragen, da die Halle in Radibor nach wie vor gesperrt ist. Trotzdem begleiteten den KSV einige treue Fans und die hatten ihr Zuschauerinteresse wahrlich nicht bereut. A. Pradel sorgte mit dem 1:0 für den ersten Torjubel. Die Anfangsphase war danach von einigen Nervositäten auf beiden Seiten geprägt. Doch nach dem einzigen Ausgleich der Gäste zum 1:1 setzte sich das Team um Kapitän K. Scholz mit 5 Toren in Folge souverän ab.
F. Saager (3), K. Scholz sowie J. Scholz sorgten für einen beruhigenden Vorsprung. Die Deckung einschließlich Torfrau K. Schmiegel gestattete den Gästen in der ersten Halbzeit gerade einmal 4 Treffer, je 2 vom Siebenmeterpunkt und je 2 aus dem Spiel heraus. Gegen Ende der ersten Halbzeit baute der KSV seinen Vorsprung auf acht Tore Differenz aus, wobei sich auch M.-L. Auras, S. Scholz und L. Ruzicka in die Torschützenliste eintragen konnten.
Dem Angriffswirbel der KSV-Frauen hatte der Gast nichts entgegen zu setzen.
Gleich nach Wiederbeginn baute S. Scholz den Vorsprung auf 9 Tore Differenz aus, der auch am Spielende noch Bestand haben sollte. Anfangs der zweiten Halbzeit hatte die KSV-Sieben eine schwierige Phase zu überstehen, an der auch die oft unsicher wirkenden Schiedsrichter ihren Anteil hatten und J. Kloß nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen schickten. Doch der KSV war an diesem Tag auch durch 3 Tore in Folge der Gäste nicht von ihrem Vorhaben abzubringen, mit Unterstützung der Fans bei toller Stimmung ihre Angriffe durch zu spielen und mit schönen Kombinationen abzuschließen. Der KSV beeindruckte die Schiebocker Reserve mit aggressivem Abwehrverhalten und kam dadurch auch mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg. Einziges Manko im Spiel des KSV war einmal mehr die negative Bilanz vom Siebenmeterpunkt. Daran müssen die Frauen des KSV noch arbeiten. Erfreulich aus KSV- Sicht war am Wochenende auch die gut besetzte Wechselbank, auf der S. Kaufmann erstmals Platz genommen hatte. Vielleicht ist zu den letzten Saisonspielen L. Fallant spielberechtigt und M. Fiebig ist nach ihrer Fingerverletzung wieder fit, dann gäbe es noch ein paar Alternativen mehr.

Königswarthaer SV:
K. Schmiegel, C. Huml,
K. Scholz (2), Fanny Saager (7/1), J. Scholz (2/1), S. Scholz(3/1), J. Kloß, A. Pradel (5), M.- L. Auras (3), L. Ruzicka(1), S. Kaufmann
                                                                                      fred scholz
29.03.2011

Endlich war es soweit

Am 05.03.2011 überreichte Frau Urban von der Kreissparkasse Königswartha, den Mädchen der Handballmannschaft des KSV die neuen Trikots, worüber sie sich sehr gefreut haben. Somit durften sie ihr vorletztes Heimspiel in neuen Trikots bestreiten. Wir möchten uns hiermit bei der Sparkasse recht herzlich dafür bedanken.


Dieses Ereignis sollte Anlass für einen Sieg sein. In der Anfangsphase lief das Spiel gegen den HVH Kamenz nicht schlecht. Unsere Mädchen führten mit zwei Toren und hatten auch sonst die Spielerinnen gut im Griff, doch dann ließ die KSV- Sieben nach und die Kamenzerinnen kamen zum 7:7 Ausgleich. Ab dann ging es nur noch bergab und der HVH lief uns mit fünf Toren in Folge, ohne das uns ein weiteres Tor gelang, davon. Das zog sich bis zum Ende des Spiels wie ein roter Faden hin. Letztendlich stand eine 13:26-Niederlage.

Das sollte aber kein Grund zum Trübsal blasen sein, denn das darauf folgende Spiel gegen den SC Hoyerswerda meisterten unsere Mädchen mit einem
21:16-Sieg.

Nicht nur die neue Spielkleidung gibt uns Mut, sondern auch der tolle Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.

Die Trainer der D-Jugend, freuen sich auf die verbleibenden Spiele und natürlich auf eine genauso spannende und freudige Saison 2011/ 2012.

                                                                                  Sandra Scholz
23.03.2011

SV Steina – Königswarthaer SV  16:12 (8:6)

Erste Niederlage

Diese Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den bisherigen Spitzenreiter wird wohl den Königswarthaer Frauen in dieser Saison den Titel gekostet haben. Denn leider versäumte es der KSV, den Ausrutscher von Steina gegen den Tabellenletzten Bischofswerda zu nutzen und nach Minuspunkten vorbei zu ziehen. Somit muss der KSV erstens auf Schützenhilfe aus Königsbrück hoffen und zweitens selbst die noch zwei ausstehenden Partien zu seinen Gunsten entscheiden. Dabei sollte das Spiel am kommenden Sonntag in Bautzen gegen die Bischofswerdaer Reserve wohl die schwerste Hürde sein, denn der Sieg gegen Steina und der aberkannte Erfolg gegen Königsbrück (Einsatz einer unberechtigten Spielerin) dürfte Warnung genug sein.
Lange Zeit war der Spielausgang offen, obwohl der KSV im gesamten Spielverlauf fast immer einem Rückstand hinterher laufen musste. Nur zwei Mal in Halbzeit eins und ein Mal im zweiten Durchgang konnte der KSV in Führung gehen. Die KSV-Sieben vermochte sich im gesamten Spiel nicht so richtig auf die aggressive Deckungsarbeit der Steinaer Frauen einzustellen, blieb aber Dank großartiger kämpferischer Einstellung, vor allem in der ersten Halbzeit, immer in Schlagdistanz. K. Schmiegel im Tor hielt mit zwei klasse Paraden gegen Ende der ersten Halbzeit den KSV im Spiel. Dagegen wurden die Angriffe nicht zielstrebig genug ausgespielt und so blieb es beim 2-Tore-Rückstand.
Das änderte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht und der Gastgeber konnte seinen Vorsprung auf 10:6 ausbauen.
Mitte der zweiten Halbzeit kämpfte sich die KSV-Sieben mit drei Toren in Folge wieder heran und konnte anschließend mit noch einmal drei Toren am Stück sogar in Führung gehen. Durch einen weiteren vergebenen 7m, insgesamt vier von sieben, konnte aber die Schwächephase der Steinaer Frauen nicht konsequent genug ausgenutzt werden, um den Vorsprung auszubauen.
Die Gastgeber glichen den Rückstand wieder aus und zogen in der letzten Viertelstunde auf vier Treffer Differenz davon. Diesem Zwischenspurt vermochten die KSV-Frauen nichts mehr entgegen zu setzen, denn es gelang kein Tor mehr. Die Aufholjagd hatte wohl zu viel Substanz gefordert, denn gegen Ende der Partie kamen einige technische Fehler, unnötige Ballverluste sowie unkonzentriert abgeschlossene Angriffe hinzu.

Königswarthaer SV:
Katarina Schmiegel, Carmen Huml,
Janet Kloß, Fanny Saager (4), Jana Scholz (1/1), Sandra Scholz (2/1), Luisa Ruzicka (1), Katja Scholz (2/1), Anne Pradel (2/1)

                                                                                         fred scholz
15.03.2011

Kreispokal Westlausitz - Halbfinale  (12.03.)

HSV 1923 Pulsnitz 2. – Königswarthaer SV  4:16 (2:9)

Einseitige Partie

Die KSV- Damen traten beim letzt jährigen Finalgegner in Pulsnitz stark ersatzgeschwächt an. Da die letzten Begegnungen immer von einer besonderen Brisanz lebten, ging der KSV mit gemischten Gefühlen in die Partie. Co-Trainerin Ines Jokusch besetzte dann auch als Einzige die Ersatzbank der Königswarthaer Frauen. Aber auch die Gastgeber schienen nicht aus dem Vollen schöpfen zu können. Die ersten Spielminuten waren von einer gewissen Unruhe auf beiden Seiten geprägt. Jedoch mit dem ersten Treffer durch Sandra Scholz war zumindest beim KSV der Knoten geplatzt und schnell eine 3.0-Führung heraus geworfen. Die Pulsnitzer trafen erst nach 8. Minuten. Danach setzte sich die KSV-Sieben mit 5 Toren in Folge souverän ab. Dabei stand die Abwehr sehr sicher und bereitete dem Gastgeber große Probleme. Auch eine 2-Minutenstrafe konnte den Angriffswirbel des KSV nicht stoppen.
Anne Pradel und drei Mal Fanny Saager schlossen blitzsaubere Konter ab. Anne Pradel setzte mit einem abgefälschten Wurf noch einen drauf.
Mit dem letzten Tor in Halbzeit eins, 2 Sekunden vor Ablauf, erzielte I. Jokusch die schon unheimlich anmutende 9:2-Halbzeitführung. Den Gastgebern gelang davor nur noch der Anschlusstreffer zum 2:8 in Halbzeit eins.
Zu Beginn der zweiten Hälfte vergab der KSV durch Katja Scholz den zweiten Siebenmeter im Spiel, nachdem A. Pradel bereits einen verworfen hatte. Aber auch der Gastgeber vergab danach einen Strafwurf. In dieser Phase des Spiels war die Deckung des KSV einige Male nicht aufmerksam genug und kassierte zwei Zeitstrafen und obendrauf noch einen Strafwurf, den der Gastgeber zum 3:9 nutzen konnte. Allerdings war es der einzige Siebenmeter, den die Pulsnitzer im Tor des KSV unterbringen konnten. Katarina Schmiegel parierte allein drei der sechs Strafwürfe. Der KSV überstand die doppelte Unterzahl ohne weitere Gegentreffer und wusste anschließend die eigene Überzahlsituation konsequent auszunutzen. Die KSV-Sieben setzte sich nun Tor um Tor ab und war besonders im schnellen Umkehrspiel sehr effektiv. Die Pulsnitzer fanden überhaupt keine Mittel gegen die kompakte und aufmerksame Abwehr der Königswarthaer Frauen. Wenn es am Spiel des KSV etwas zu bemängeln gab, dann war es die fehlende Souveränität vom Siebenmeterpunkt. Von fünf Siebenmetern nur zwei verwandelt, das ist eine magere Bilanz. Die Gastgeber hatten in dieser Statistik aber eine noch schlechtere Quote aufzuweisen, denn auch Carmen Huml blieb beim Duell vom „Punkt“ einmal Sieger. Das letzte Tor der Partie erzielten zwar die Pulsnitzer, aber da war das Spiel schon längst entschieden.

Königswarthaer SV:

Katarina Schmiegel, Carmen Huml,

Katja Scholz, Sandra Scholz (1), Janet Kloß (3), Fanny Saager (6/1), Jana Scholz, Ines Jokusch (3), Anne Pradel (3/1)

                                                                                         fred scholz
 
12.02.2011

Königswarthaer SV – SV Lok Königsbrück   19:14 (9:8)

Furiose Anfangsviertelstunde, dann Schlafwagenhandball

Die Handball- Frauen des KSV stellten ihre treuen Anhänger wieder einmal auf eine harte Geduldsprobe, denn nach einer furiosen Anfangsviertelstunde mit sieben Toren Vorsprung wurde schon über die Höhe des Sieges gefachsimpelt. Doch der KSV gestattete seinem Gegner wieder in die Partie zurück zu kehren.
Spitzenreiter Steina hatte in der 5. Punktspielrunde mit einem Sieg vorgelegt.
Die KSV-Sieben war gewillt, dem knappen, aber dennoch verdienten, Sieg in Pulsnitz im Nachholspiel gegen Königsbrück einen weiteren 2er folgen zu lasen, um den Abstand zum Spitzenreiter weiter zu verkürzen. Alles andere als ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten würde deshalb eine herbe Enttäuschung sein.
Der KSV begann selbstbewusst und nutzte bereits den ersten Angriff zur Führung (F. Saager). Der Gast glich im Gegenzug aus. Danach begann eine Phase des Abtastens mit Fehlwürfen und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Der erste Siebenmeter für Königsbrück, den C. Huml im KSV- Tor entschärfte, war das Signal für einen Zwischenspurt des KSV.
In der Abwehr agierte der KSV nun sehr konzentriert und ließ die Gäste nicht zum Abschluss kommen. Die eigenen Angriffe wurden dagegen zielstrebig und präzise abgeschlossen und so wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Die Gäste wirkten in Angriff und Abwehr völlig überfordert. Je 2x trafen S. Scholz und F. Saager. Einen Treffer steuerten M.- L. Auras, J. Scholz, J. Kloß und A. Pradel zum Zwischenstand von 9:2 bei. Erfreulich aus der Sicht von Trainerin M. Scholz trugen sich fast alle Spielerinnen in dieser Phase des Spiels in die Torschützenliste ein. Ein Indiz für variables und schwer ausrechenbares Angriffsspiel.
C. Huml, für die verletzte K. Schmiegel zunächst im Tor, parierte zudem noch die wenigen Bälle, die den Weg in Richtung KSV- Tor fanden. Erneut war ein gehaltener Siebenmeter von Torfrau Carmen das Signal für eine Wende im Spiel. Nur, dass plötzlich der Gegner Oberwasser bekam. Nachdem S. Scholz zweimal an der gegnerischen Torfrau gescheitert war und nach einer zwar unabsichtlichen Abwehr keinen Siebenmeter zugesprochen bekam und auch noch verletzt pausieren musste, riss beim KSV komplett der Spielfaden. Der schon am Boden liegende Gegner wurde wieder aufgerichtet. Bis zur Pause holten die Gäste Tor um Tor auf. Die Serie wurde lediglich durch die nötige Auszeit unterbrochen. Die Königsbrücker hatten jetzt im Angriff mehr Wurfglück, bedingt auch durch zu passives Abwehrverhalten des KSV. Und im Angriff agierte die KSV- Sieben zu ideenlos und unkonzentriert. Der Pausenpfiff kam womöglich zum richtigen Zeitpunkt, um wenigstens mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen zu können.
Hoch motiviert ging der KSV in die zweite Halbzeit. K. Scholz erhöhte zunächst auf 2 Tore Differenz, ehe die Gäste sich noch einmal aufbäumten und mit 2 Toren in Folge zum zweiten, aber auch letzten Mal im Spiel, ausgleichen konnten. F. Saager (2x) und die nun wieder mitwirkend S. Scholz stellten mit ihren Toren die Weichen jetzt endgültig auf Sieg. Die nun Kräfte mäßig nachlassenden Gäste verkürzten zwar durch Einzelaktionen, aber der KSV gestattete nur noch wenig. Mit K. Schmiegel, für C. Huml jetzt im Tor, kam noch einmal Stabilität in die Abwehr und ermöglichte so Kontermöglichkeiten und einfache Tore.
Die treffsichersten Werferinnen beim KSV, F. Saager (1) und S. Scholz (2x) sowie M.-L. Auras (1) und A. Pradel (2), davon einmal vom Siebenmeter-Punkt rundeten den am Ende dann doch deutlichen Sieg ab. Letztendlich hatte der KSV die größeren Kraftreserven und, wenn auch nicht immer gezeigt, die besseren Spielzüge.

Königswarthaer SV:
Carmen Huml, Katharina Schmiegel,
Katja Scholz (1), Sandra Scholz (5), Fanny Saager (6), Anne Pradel (3/1), Jana Scholz (1), Janet Kloß (1), Marie-Luise Auras (2), Sandra Kaufmann, Luisa Ruzicka

                                                                                         fred scholz  
23.01.2011

HSV 1923 Pulsnitz II. – Königswarthaer SV  11:12 (6:4)

Sieg in letzter Sekunde

Das erste Spiel in der Rückrunde konnten die Frauen des KSV auswärts gegen den HSV 1923 Pulsnitz II. für sich entscheiden. Das Ergebnis 11:12 deutet darauf hin, dass das Spiel durch das Agieren der Abwehrreihen geprägt war. Die Frauen des KSV liefen meistens einem Rückstand hinterher. So stand es zur Pause 6:4 für Pulsnitz. Nach dem Seitenwechsel hatten die KSV-Damen ihre stärkste Phase und sie konnten zum 7:7 ausgleichen. Warum ab dann die Frauen des KSV das Angriffsspiel wieder vernachlässigten, bleibt ein Rätsel. Pulsnitz legte immer ein oder zwei Tore vor! Erst in der Schlussphase schien ein Remis greifbar - und als die Pulsnitzerinnen ihren letzten Angriff im KSV-Tor nicht unterbringen konnten, reagierte die KSV-Torfrau gedankenschnell und leitete Sekunden vor Schluss den Konter ein. Janet Kloß wurde regelwidrig von den Beinen geholt. Den spielentscheidenden Siebenmeter verwandelte Fanny Saager sicher. Sieg in letzter Sekunde!

Königswarthaer SV:

Katharina Schmiegel, Carmen Huml

Jana Scholz, Janet Kloß (1), Marie-Luise Auras, Sandra Scholz (4), Marlen Fiebig, Katja Scholz (1), Anne Bradel (1), Sandra Kaufmann, Luisa Ruzika, Fanny Saager (5/1)

                                                                                         Ines Jokusch
27.10.2010

Königswarthaer SV – SV Steina   18:18   (10:9)

Auch im zweiten Heimspiel der Saison gelang dem KSV kein Sieg. Den besseren Start in die Partie erwischten wiederum die Gäste, so dass die KSV-Sieben in der Anfangsviertelstunde ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste. Hatte jedoch durch je zwei Treffer von
F. Saager und S. Scholz sowie einmal M. Fiebig immer die richtige Antwort parat. So konnten sich die Gäste aus Steina auch nicht entscheidend absetzen. In deren Reihen überragte S. Hallmann mit insgesamt 9 Toren und war von der KSV-Deckung kaum zu stellen. Mit dem 6:5 durch die an diesem Tag treffsichere F. Saager, nachdem L. Ruzicka an der Torhüterin gescheitert war, ging der KSV das erste Mal in Führung. Die Gäste ließen sich durch die Tempogegenstöße und schön heraus gespielte Tore des KSV (J. Kloß und M.-L. Auras) nicht sonderlich beeindrucken, sonder blieben immer auf Tuchfühlung. Mit drei Toren in Serie machten die Steinaer Frauen aus einem Rückstand kurz vor der Halbzeit eine Führung, die die KSV-Sieben durch J. Scholz und F. Saager nach herrlichen Zuspielen von S. Scholz wiederum drehen konnte.
Nach der Pause geriet der KSV durch zwei Treffer der Gäste erneut in Rückstand. Aber im weiteren Spielverlauf der zweiten Hälfte nutzte der KSV eine Schwächephase der Gäste aus. Hinzu kam noch eine zwischenzeitliche Verletzung der besten Werferin und so erzielte der KSV sechs Tore in Folge. J. Kloß mit herrlichem Sprungwurf und K. Scholz mit dem einzigen Siebenmeter für den Gastgeber sorgten für die erstmalige Führung in Halbzeit zwei. Die Gäste leisteten sich in dieser Phase des Spiels einige Fehlwürfe und K. Schmiegel im Tor wusste ihre Spielerinnen mit gezielten Vorlagen gut in Szene zu setzen. Die ebenso treffsichere S. Scholz (2), M.-L. Auras und F. Saager sorgten mit ihren Toren für Jubelstimmung auf den Rängen. Herausragend beim KSV war die konsequente Ausnutzung der sich bietenden Kontergegenstöße. Dieser Zwischenspurt mit einer 5 Tore-Führung hätte normalerweise zum Sieg reichen müssen. Stattdessen verspielte der Gastgeber in den Schlussminuten mit Ungenauigkeiten im Abschluss und schwachem Deckungsverhalten den schon sicher geglaubten Sieg. Wie von Geisterhand geführt fanden die Gäste dank der überragenden S. Hallmann ins Spiel zurück und der KSV verlor mehr und mehr seine Linie und Souveränität.

Königswarthaer SV:

K. Schmiegel, C. Huml

J. Kloß (3), F. Saager (6), J. Scholz (1), M.- L. Auras (2), L. Ruzicka, M. Fiebig (1), S. Scholz (4), K. Scholz (0/1), S. Kaufmann

                                                                                          fred scholz

28.09.2010


Königswarthaer SV – HSV Pulsnitz 1923 II.    15:15   (7:8)

Mit Kampfgeist Remis gerettet

Im ersten Heimspiel der Saison wollten die KSV-Mädchen nach dem Auftaktsieg zwei weitere Punkte einfahren. Dieses Vorhaben gelang gegen die Reserve aus Pulsnitz leider nicht. Der KSV fand über die gesamte Spielzeit selten zu durchdachten Angriffszügen.
Der letzt jährige Pokalfinalgegner war der erwartet unbequeme Widerpart. Dem KSV gelang es während des Spiels in jeder Halbzeit nur ein Mal in Führung zu gehen. Von Beginn an musste die KSV-Sieben einem Rückstand hinterherlaufen. Die Pulsnitzer Damen führten in Durchgang eins durch eine bessere Chancenverwertung zwischenzeitlich bereits mit drei Toren Differenz. Doch der KSV kämpfe sich zur Pause bis auf ein Tor heran. Auch im zweiten Abschnitt vermochten die Spielerinnen des KSV ihre Nervosität beim Torabschluss nicht abzulegen. Nur drei verwandelte Strafwürfe von sieben sind ein deutlicher Beleg dafür. Zum Glück konnten auch die Gäste in dieser Statistik keine positive Bilanz vorweisen. Katharina Schmiegel und später Carmen Huml sowie ihre Gegenüber im Tor zeigten sich nervenstärker als die Werferinnen vom Punkt. Dass der KSV am Ende wenigstens noch ein Remis retten konnte, zeugt von großer Moral, denn noch zwei Minuten vor Spielende lag die Sieben von Trainerin M. Scholz noch mit 2 Toren im Rückstand. Mit ein wenig Glück und etwas mehr Abgeklärtheit hätte der letzte Angriff der Partie fast noch den Siegtreffer gebracht. Aber letztendlich war es ein gerechtes Unentschieden mit für beide Seiten fast schon „wohltuender Fairness“, denn in den vergangenen Partien ging es manchmal recht turbulent zu. Beste Werferin auf KSV- Seite war Fanny Saager mit 4 Toren gefolgt von Janet Kloß, Sandra Scholz und Katja Scholz mit jeweils 3 Treffern. Die restlichen beiden Tore erzielte Marie-Luise Auras.


Königswarthaer SV:
Katharina Schmiegel, Carmen Huml
Janet Kloß (3), Fanny Saager (4), Jana Scholz, Marie-Luise Auras (2), Luisa Ruzicka, Sandra Scholz (3/1), Sandra Kaufmann, Katja Scholz (3/2)

                                                                                           fred scholz
15.09.2010


VfB 1999 Bischofswerda II. – Königswarthaer SV   10:11 (9:6)



Starke zweite Hälfte verhilft den Handball-Frauen zum Sieg


Im ersten Punktspiel dieser Saison in der Westlausitzliga trafen die Frauen des Königswarthaer SV, Erstplatzierter der Westlausitzliga in der vergangenen Saison, auf die zweite Vertretung des VfB 1999 Bischofswerda.

Für die Frauen des Königswarthaer SV sollte es nach langer Sommerpause und dem Pokalaus am vergangenen Wochenende gegen den höherklassigen Radeberger SV eine erste Standortbestimmung werden.

Die Gastgeber begannen das Spiel druckvoll und konnten auch den ersten Treffer der Partie auf ihrem Konto verbuchen. Nach dem der KSV durch Fanny Saager ausgleichen konnte, setzten die Frauen des VfB durch einige sehenswerte Angriffe erneut Akzente und es gelang ihnen einen Vier-Tore-Vorsprung heraus zu spielen. Danach schien es als wollten sich die Gastgeberinnen auf diesem Polster ein wenig ausruhen und die Angriffe verloren an Konsequenz und Schwung. Der KSV nutzte die Schwächephase der Gastgeberinnen und erzielte durch Jana Scholz, Janet Kloß und Sandra Scholz (durch einen verwandelten 7m) 3 Tore in Folge. Nun schienen die Bischofswerdaerinnen wieder aufzuwachen. Von der Deckung oder der Torfrau abgefangene Bälle wurden schnell nach vorn gespielt und zu Treffern verwandelt, so dass der VfB auf 9:4 enteilen konnte. Dem KSV gelang in dieser Phase des Spiels fast nichts. Gegen Ende der ersten Halbzeit verkürzten Janet Kloß und Marie-Luise Auras den Rückstand auf 3 Tore Differenz.

In der zweiten Spielhälfte sollte den Damen des VfB nun allerdings fast gar nichts mehr gelingen. Der Gastgeber erzielte nach dem Anschlusstreffer zum 9:7 durch Fanny Saager den einzigen Treffer in der zweiten Halbzeit zum zwischenzeitlichen 10:7. Der KSV übernahm mehr und mehr die Initiative und hatte nun im Angriff als auch in der Deckung den nötigen Biss, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeber vergaben leichtfertig Konterchancen und auch zahlreiche Strafwürfe. Der KSV nutzte die Lücken in der Deckung der Schiebockerinnen und kämpfte sich Tor um Tor heran. Durch Tore von Fanny Saager, Katja Scholz und Sandra Scholz gelang dem KSV in der hektischen Schlussphase der Partie der Ausgleich. Dem Kapitän, Katja Scholz, war es schließlich vorbehalten, den entscheidenden Siegtreffer zu markieren. Mit großer Moral und Hingabe konnte der KSV das Spiel noch zu seinen Gunsten entscheiden.

Königswarthaer SV:
Katharina Schmiegel,

Janet Kloß (2), Fanny Saager (2), Jana Scholz (1), Marie-Luise Auras (1), Luisa Ruzicka, Sandra Scholz (3), Katja Scholz (2)

                                                                                            jana scholz
 
26.05.2010

Kreispokalendspiel am 16.05.2010 in der Pulsnitzer Sporthalle

HSV 1923 Pulsnitz II. – Königswarthaer SV   11 : 12 (6 : 5)



Dramatisches Finale gewonnen, auch durch tolle Unterstützung der zahlreichen Zuschauer

Vor dem Spiel wurde die Frauenhandballmannschaft des KSV als souveräner Kreismeister geehrt. Somit schien die Rollenverteilung vor dem Pokalspiel für den KSV zu sprechen, da die Meisterschaft mit nur einer Niederlage beendet wurde. Doch die brachte ausgerechnet der Endspielteilnehmer Pulsnitz den Königswarthaer Damen bei. Und dann noch in deren Halle zu bestehen, aber Pokalspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.
Der Königswarthaer SV hatte sich darauf gut vorbereitet und viele Zuschauer nach Pulsnitz gelotst. Die Fußballer der 2. Mannschaft hatten ganz unfreiwillig ihr Punktspiel um 2 Stunden vorverlegt, sowie Freunde, Bekannte, Ehemänner und Väter der „Handball-Grazien“ hatten sich aufgemacht, um eine große Pokalstunde in der Handballgeschichte des Königswarthaer SV nicht zu verpassen.
Bereits Tage vor dem Finale waren die Frauen aufgeregt und nervös. Der KSV musste zudem auf seine erfolgreichste Rückraumspielerin Lysann Schulze verzichten, sie musste leider krankheitsbedingt kurz vor dem Spiel absagen. Wie nervös beide Mannschaften zu Beginn der Partie agierten, verdeutlicht die Tatsache, dass erst nach 5 Minuten und 19 Sekunden durch Janet Kloß das erste Tor erzielt wurde. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die Abwehrreihen dominierten und auch beide Torhüterinnen, beim KSV wie gewohnt Katarina Schmiegel im Tor, machten die eine oder andere Möglichkeit mit guten Reflexen zunichte. Nach dem 1:2 durch Fanny Saager ging der Gastgeber bis zur Pause stets in Führung. Der KSV blieb aber durch Treffer von Sandra Scholz, Fanny Saager und Ines Jokusch ständig auf Tuchfühlung.
Die 2. Halbzeit bot den zahlreichen Zuschauern ein bis in die Schlusssekunden an Dramatik und Spannung kaum zu überbietendes Szenario. Gleich nach Wiederbeginn glich Ines Jokusch für den KSV wieder aus. Aber danach geriet die Mannschaft von Trainerin Monika Scholz nach vier Toren in Folge für die Pulsnitzer Damen gehörig ins Hintertreffen. Nach dieser torlosen Phase des KSV glaubten nur noch wenige an eine Wende. Die Gastgeberinnen nutzten ihre Möglichkeiten vom 7m-Punkt, während Sandra Scholz auf KSV-Seite scheiterte. Dem Spiel der Königswarthaer Riege fehlte auch sonst die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Mit dem 10:7 Anschlusstreffer gab Fanny Saager das Signal zur Aufholjagd. Der KSV spielte in der Deckung aggressiver und provozierte beim Gegner Fehlwürfe. Die Pulsnitzer Damen wackelten nun gewaltig und der KSV setzte seine Konter durch Marie-Luise Auras und Ines Jokusch wie Nadelstiche. Die Überlegenheit der Hausherrinnen schwand zunehmend. Ihnen schienen die Kräfte auszugehen, sie dezimierten sich durch Zeitstrafen und verursachten Strafwürfe. Fanny Saager und Katja Scholz verwandelten nervenstark und erzielten endlich den Ausgleich. Dann gelang Ines Jokusch mit gekonntem Heber sogar die Führung. Auf der Gegenseite scheiterten die Gastgeberinnen freistehend. Leider landete beim nächsten Angriff der Wurf von Jana Scholz am Pfosten des Pulsnitzer Tores. So konnten Letztere im Gegenzug noch einmal ausgleichen. Dass Sandra Scholz mit einer Energieleistung bereits sechs Minuten vor Ende der Partie der Siegtreffer gelang, zeigt die Dramatik im Schlussabschnitt. Janet Kloß scheiterte noch einmal am Pfosten. Dann kassierte der KSV noch zwei Zeitstrafen und die Pulsnitzer hatten die Möglichkeit die außerdem verhängten Strafwürfe zum Ausgleich zu nutzen. Doch da hatten sie die Rechnung ohne Carmen Huml gemacht. Beide Male blieb sie nervenstark und cool Sieger im direkten Duell und rettete dem KSV damit den kostbaren Vorsprung. Die Schlussminute, noch in Unterzahl, wollte der KSV bis zum Abpfiff runterspielen oder vielleicht doch noch den entscheidenden Treffer landen. Jedoch gelangte der Gastgeber Sekunden vor Schluss noch einmal in Ballbesitz. Gebannt starrten alle auf die plötzlich vor dem Kreis des KSV auftauchende Pulsnitzer Spielerin. Mit dem Ball in der Hand stand sie dann aber bereits im Kreis.

Aus   +  Abpfiff  +  Sieg  =  Pokal


Danach kannte der Jubel auf dem Parkett bei den Spielerinnen des KSV und unter den zahlreichen Zuschauern aus Königswartha keine Grenzen mehr. Überglücklich und total geschafft lagen sich die Frauen des Königswarthaer SV in den Armen und feierten anschließend das begehrte Double aus Meisterschaft und Pokal.

Für den KSV spielten:

Katarina Schmiegel, Carmen Huml – Ines Jokusch (3), Janet Kloß (1),
Katja Scholz (0/1), Marie-Luise Auras (1), Jana Scholz, Sandra Scholz (2), Fanny Saager (3/1), Marlen Wenk

                                                                                             fred scholz
 

1. Platz in der Westlausitzliga!

Mit insgesamt 11 Siegen und nur einer Niederlage beenden die Frauen souverän ihren Punktspielbetrieb. Auch im letzten Spiel der Saison gegen den SV Laubusch setzten sich die Frauen mit 16:11 auswärts durch. Dieser Sieg war bester Anlass, um die Sektkorken knallen zu lassen.



                                                                                     ines jokusch                                                                                           
 
 
28.08.2009 Handball
Aktuelles
Staffelstabübergabe innerhalb der Abteilung Handball

Mit dem Ende der Saison 2008/09 gab es wesentliche Veränderungen in der Abteilung Handball. Frank Thimann beendete sein Engagement als Trainer der Frauenmannschaft und Iris Saager übergab die Leitung der Abteilung an Jana Scholz. Während des Saisonabschlusses kam es zur symbolischen Staffelstabübergabe. Beherzt begann Jana Scholz ihre neue Funktion und weiß die Unterstützung während der Eingewöhnung, durch Iris Saager zu schätzen. So bleibt die Abteilung Handball in Zukunft weiter handlungsfähig.

In die neue Saison starten die Frauen mit einer Kompromisslösung bezüglich der Trainerbesetzung. Leider konnte kein neuer Übungsleiter, der das Training engagiert aber auch aus Freude und Spaß leiten möchte, gewonnen werden. Der Start des Spielbetriebs in der Westlausitzliga ist am 19. September. Während der ersten Trainingseinheit einigten sich die Anwesenden, dass sich Ines Jokusch für die Trainingsinhalte verantwortlich zeigen soll und Monika Scholz, die z. Z. verletzungsbedingt pausiert, bei den Punktspielen das Sagen hat. Bis zur neuen Besetzung der Trainerstelle wollen die Frauen so den Trainingsbetrieb meistern und erfolgreich in die neue Saison starten. Das erklärte Ziel der Frauen ist der Aufstieg in eine der höheren Spielklasse, die mit der Neuorganisation des Spielbetriebes ab der nächsten Saison entstehen wird
   
 

Frank Thimann beendet Trainertätigkeit beim KSV!

Lesen Sie hier.

 
 
 


IMPRESSUM KONTAKT SITEMAP © 2003 - 2012 KÖNIGSWARTHAER SV